Frau am Netz

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…gekränkt

Verfasst von eve am Mai 8, 2008

Wer mich ärgert bestimme ich.
Winston Churchill.

Ganz bestimmt habe ich nicht bestimmt, man(n) solle mich ärgern. Trotzdem, seit 10 Tagen lasse ich mich ärgern. Vom Hauswart, vom Mann, von Arbeitskollegen, vom Sohn.

Das will mir was sagen. Was?

3 Antworten zu “…gekränkt”

  1. Tanja sagte

    Ein Riesenthema. Auch meins.

    Ich finde Churchill ermutigend. Einerseits. Andererseits ist diese Art, dem Ärgerlichen aus dem Weg zu gehen auch eine Falle. Zum Beispiel verhindert es, dass sich mehrere, die sich über das gleiche ärgern, zusammentun und dem Ärger oder seiner Ursache gemeinsam den Garaus machen. Sogar als Killerphrase gibt dies viel her, glaub mir, ich höre das, je höher die Verantwortlichen am Sitzungtisch desto öfter „Wenn es dich ärgert – frag dich mal, was das über dich aussagt?“.

    Zwei Seiten der Churchill-Medaille.

  2. eve sagte

    Je nach Zusammensetzung der Verärgerten und der Intensität der Verärgerung, kann so eine Interessengemeinschaft sehr dynamisch werden, in alle Richtungen!

    Ich übe seit einiger Zeit ganz bewusst nicht zu reagieren. Ein spannendes Experiment, wenn ich genügend Distanz zum Thema habe, ansonsten ärgert es mich dann eben. Andere zwei Seiten!

  3. Tanja sagte

    Hach, schon vier Seiten, das ist keine Medaille mehr, das geht jetzt wacker Richtung Buch (ab 16 Seiten).

    Ja, ich kenne die Übung und mache sie auch täglich mit Kind und Schülern (mal erfolglos, mal erfolgreicher, doch gaaaanz erfolgreich selten ;-) . Aber bei grösserem Ärger mit grösseren Menschen ist mir einfach nicht wohl dabei, zu irgnorieren. Je mehr es mir empfohlen wird, desto weniger (wohl ist mir).

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